Erlebnisse auf einer Tour

Wenn man eine längere Reise macht, so kann schon eine Menge passieren. Das, was

wir nun aber erlebten, reicht allerdings erst mal wieder für Jahre.

Vor etwa zweieinhalb Jahren habe ich mir durch eine Unachtsamkeit meine DVBT-Antenne

(Omnimax) vom Dach des Mobils gerissen und das bei Regen. Ich war unter tiefhängende

Äste geraten!

Ich habe die Leckstelle damals nur notdürftig abdichten können, erst zu Hause habe ich

die Stelle nochmals in Angriff genommen.

 

Das Leck hielt, jedenfalls bis jetzt. Bei unserem Aufenthalt in Bebra zog ein Gewitter über

uns hinweg. Anschließend zog ein Rinnsal durch die Schränke und dann auf den Kühlschrank.

Unmittelbar nach diesem Gewitter schien wieder die Sonne und auch die nächsten Tage war

kein Regen angesagt. Gott sei Dank!

Am kommenden Tage holte ich mir bei einem WoMo-Händler eine Tube Dekaseal, kaufte mir

für einen Euro eine Kunststoffplatte und klebte diese auf die Leckstelle. Das war`s damit!

Ein paar Tage später stehen wir in Kulmbach und ich beschließe, da ich mir schon immer ein

neues Smartphone zulegen wollte, bei einem großen Markt Ausschau zu halten. Ich wurde

pfündig und war gleichzeitig im Laden 435 Euro los.

Drei Tage später stehen wir in Kemnath, sitzen zwischen den Mobilen und lassen uns die

Sonne auf den Kopf scheinen. Mein neues Smartphone habe ich neben mir auf der Einstiegs-

stufe liegen. Gegen Abend beschließen wir dann die Runde. Ich will noch mal mein Navi für

den morgigen Tag kontrollieren, öffne die Tür und schon liegt mein nagelneues Smartphone

kaputt auf dem Pflaster. Das war´s dann mit 435 Euro!

Noch ein paar Tage später verlassen wir Passau, um nach Landau an der Isar zu fahren. Auf

der Autobahn überholen uns jede Menge Busse mit Touristen, die wohl in Richtung Oktoberfest

fahren. Leider hatte ich vergessen, alle Hebel am Fenster zu schließen. Zwei fehlten! Durch

das Überholen der Busse und dem dabei entstehenden Sog hatte sich wohl das Fenster etwas

verzogen. Was wir aber erst merkten, als es nach Tagen erneut anfing zu regnen. Dann lief

ein kleines Rinnsal innen an der Scheibe runter. Das nächste Leck und Schaden Nr.3! Aber

auch das ließ sich schnell beheben.

Ein Kieslaster löste den vierten und teuersten Schaden aus. Er kam uns aus einer Baustelle

entgegen und als ich noch denke, ob er wohl Steine auf der Straße „versprüht“, da knallt es

auch schon. Die Frontscheibe ist hin!

Schaden Nr. 5 war das gebrochene Scharnier an unserem Kühlschrank, was aber leicht und

mit wenig Geld zu reparieren war. Eine Radtour von Gau-Algesheim bis Dometec nach Bad

Kreuznach gegen den Wind war dann doch ganz schön anstrengend.

Ja, und dann war da noch Schaden Nr. 6! Ein knuspriges Brötchen bewirkte die nächste

Katstrophe, denn beim ersten Biss zerlegten sich meine Beißerchen. Nach 24 Stunden war

aber auch dies geregelt! Mehr muss nun nicht sein, beim nächsten Mal wird´s hoffentlich

besser!