4 Tage in Frankreich oder auch kurz ist schön!

20. - 27. Juni 2017

Für 4 Tage nach Frankreich? Eigentlich zu wenig Zeit, wenn man die lange Anfahrt bedenkt. Doch im

Nachhinein hat es sich dennoch gelohnt.

Unsere Tour im Juni, die eigentlich wie in jedem Jahr 3 Monate dauern sollte, begann mit einem ersten

Halt In Haselünne direkt vor den Spirituosen-Werken Berentzen, Heydt und Rosche. Frühstücken wollten

wir hier, denn wir hatten die Tour recht früh begonnen.

Im nahegelegenen Café ließen wir uns das Frühstück schmecken, doch dann ging es weiter an Lingen

vorbei und rauf auf den Ostfriesen-Spieß, die A 31.  Etwa um 11 Uhr erreichten wir die kleine Stadt

 

Rhede, fast an der holländischen Grenze gelegen.  Dort auf dem Stellplatz an der Feuerwehr 

(N 51° 50‘ 11“ – O 6° 41‘ 37“) fanden wir noch einen schattigen Platz unter den Bäumen. Mittagessen

holten wir uns beim Fleischer in der Stadt.

Kurz nach dem Mittag trafen die Nachbarn an ihrem Fahrzeug ein, Kollegen aus Saarbrücken. Vom

ersten Augenblick an hatten wir einen tollen „Draht“, so dass wir bis in den späten Abend zusammen-

saßen.

Am nächsten Morgen starteten wir dann frühzeitig bis nach 53879 Euskirchen am Keltenring 35.

Aber auch dort kein Schatten, so dass wir durch die Eifel durchführen bis nach Luxemburg. Dort

gehört das Tanken in Wasserbillig ganz einfach dazu. 94,4 Cent waren ganz annehmbar!

Der Schlafplatz wartete in Junglinster kurz vor der Stadt Luxemburg. Dort an der Rue Nicolas Glaesener

gibt es auf einem großen Parkplatzgelände einen Stellplatz, sogar mit V+E! Dort verbrachten wir die

Nacht, so dass wir am nächsten Morgen ausgeruht starten konnten. Die liebe Sonne aber bruzzelte

vom Himmel.

Immer wollte ich schon mal den Stellplatz in Metz kennenlernen. Kinners, ich sage euch, vergesst ihn!

Auf einer Mülldeponie ist es angenehmer! So frühstückten wir dort, aber auch nur, weil gerade ein

Kollege startete und so ein Platz frei wurde!

Weiter ging´s bis nach Millery an der Mosella, ein kleiner Vorort von Nancy. Dort gibt es einen Stellplatz

zwar direkt an einer Durchfahrtstraße, aber nachts ist es absolut ruhig! Leider haben wir in diesem Ort

keinen Bäcker gefunden! Der Stellplatz aber bietet eine V+E.  

Knapp zwei Stunden über die Landstraße ging unsere Tour in Richtung Bulgneville. In Neufchateau bietet

uns ein riesiger Lidl-Markt die Einkaufsmöglichkeit! Gegen 10.30 Uhr sind wir dort auf dem Platz und

bekommen sogar unseren Lieblingsplatz mit einer Rasenfläche neben dem Fahrzeug. Auf diesem Platz

sind wir jedes Jahr für ein paar Tage! Leider ist hier das Gras verdorrt, es herrscht eine elende Hitze,

das Thermometer klettert auf 38,2 Grad!  Tagsüber machen wir eine Radtour nach Contrexeville zum

Hypermarchés Leclerc.  Dort in diesem riesigen Kaufmarkt ist es kühl. Man kann es hier gut aushalten.

Auf dem Stellplatz kann man wegen der Hitze nichts machen. Wir folgen mit unseren Stühlen und

Getränken dem Schatten, die uns eine Blutbuche bietet. Nachdem die Hitze gar nicht daran denkt, sich

zurückzuziehen, mittlerweile zeigt das offizielle Thermometer an der städtischen Wetterstation 39,6 Grad,

 entschließen wir uns, etwa 20 km weiterzufahren nach Goncourt an der La Meuse (Maas). Hier steht

man zwar im Schatten, aber TV-Empfang ist hier wegen der hohen Bäume nicht möglich.  

WLAN soll es hier geben, so sagen es die Schilder. Bei uns und auch bei den Nachbarn klappt es nicht!

Es gibt aber eine V+E auf dem Platz.

So entschließen wir uns nach nur 20 Minuten, wieder zurückzufahren nach Bulgneville. Dort verweilen

wir noch bis zum späten Nachmittag, dann sitzen wir im Führerhaus und rauf geht’s auf die Autobahn.

  Wir haben den Entschluss gefasst, die Heimreise anzutreten.  10,20€ Straßengebühr lasse ich mir

gefallen. Ab Nancy ändert sich die Straße und auch der Fahrbahnbelag in eine Nationalstraße.

Um 18 Uhr 10 fahren wir nach Luxemburg rein. Auf der anderen Seite Stau, ein Riesen-Stau, der uns

fast durch Luxemburg begleitet. Unsere Seite bleibt fast verschont! 19.30 Uhr, wir sind in Wasserbillig.

Noch ein wenig einkaufen, volltanken, denn von hier reicht ein Tankfüllung bis nach Hause.

Bis nach Longuich geht’s noch, dort auf dem Stellplatz am Weingut übernachten wir. Es ist 4 Uhr, als

ein richtig tolles Gewitter über uns hinwegzieht. Das heißt für uns, die ja nun nach Hause wollen, aufstehen,

ein Schlag kaltes Wasser durchs Gesicht, dann geht’s los.  Gegen 9.30 Uhr treffen wir wieder in Rhede ein,

dort allerdings gibt es nur ein zweites Frühstück,

13 Uhr und wir stehen auf dem Stellplatz in Schüttdorf an der A31. Dort auf dem Platz steht Dienstags immer

ein holländischer Fischhändler. Es gibt Kibbeling. Mmmmh. Lecker! 15 Uhr und wir sind zu Hause! Das

Empfangskomitee der Nachbarn steht auch parat. Man wundert sich, dass wir nach einer Woche schon

wieder zu Hause sind.

Dort aber beginnt am nächsten Tag die Arbeit, Giebel und Schornsteine mit Schiefer verkleiden, neue

Fenster, Tür, Fassade vorbereiten und streichen, Garagentore streichen und alles wieder aufräumen.

Wir sind fertig, mit Jack und Büx, wie man im Norden so sagt! Es hat sich aber gelohnt!