6 Wochen unterwegs.

Unsere Tour im März, April und Mai 2017

Als Edel-Zigeuner, oder auch Wohnmobilfahrer genannt, ist man manchmal ja schon etwas verrückt.

Man möchte nach Süden, fährt dann aber nach Westen und landet im Norden! Von einer solchen Tour

möchte ich euch in Kurzform berichten.

Am 11. April starteten wir in Richtung Süden. Diepholz sollte die erste Station sein. Dort auf dem Stell-

platz Am Heldenhain (kostenfrei, Strom, V+E) trafen wir logischerweise wieder einige bekannte Kollegen.

Am nächsten Morgen ging die Tour weiter bis nach Paderborn. Dort machen wir eine Zwischenstation

auf dem Gelände der zukünftigen Landesgartenschau. Das aber auch nur, weil dort ein Kollege wartete,

dem wir etwas übergeben wollten. Nach einem kurzen Plausch ging´s weiter über die A33 und A44 bis

nach Wolfhagen in der Nähe von Kassel.

Hier auf dem Platz (6 Euro, Strom, V+E)  von „Chef“ Heinz Zapf verbrachten wir einige Tage, doch dann

starteten wir in Richtung Norden. Biertrinken in dieser wunderschönen Stadt Einbeck, jedoch war partout

kein Maibock zu bekommen. (Stellplatz 5 Euro, Strom, V+E).

Über Alfeld/Leine zog es uns bis Bad Salzdetfurth (Stellplatz 5 Euro, Strom, V+E). Dort jedoch war der

Platz schon überfüllt, so dass es uns weiterzog nach Salzgitter am Salzgitter-See (Stellplatz kostenfrei,

Strom, V+E).

Pech hatten wir dann in Helmstedt, denn auf dem dortigen Stellplatz(kostenfrei, Strom, V+E) fand das

Frühjahrsfest statt und alles war komplett gesperrt. Für eine Nacht ging´s trotzdem noch.

Am nächsten Morgen fanden wir uns am ehemaligen Grenzübergang Marienborn wieder, denn auch dort

kann man stehen, leider war es hier aber unruhig! So beschlossen wir, in Richtung Norden weiterzufahren.

Über Gardelegen (Stellplatz 5 Euro, Strom, V+E)und Salzgitter ging es für uns bis nach Hitzacker, einer

unserer Lieblingsplätze an der Elbe.

Allerdings hatten wir dort ein seltsames Erlebnis. Es kam ein Stratege aus BO mit seinem Mobil. Der glaubte

auch, der Platz gehöre ihm allein, denn er benötigte 2 Plätze. Weil er neben sich auch keinen anderen haben

wollte, steckte er einen langen Nagel in das Pflaster!!! So etwas nenne ich Gesäß-Virtuose oder auch Arsch-

geige! Kollegen benehmen sich anders!

Über Lüneburg führte unsere Tour nach Geesthacht (Stellplatz 7 Euro, Strom, V+E). Der Stellplatz war aller-

dings wie leergefegt, so dass auch wir weiterfuhren.  Reinfeld lockte uns mal wieder. Der Stellplatz am

Karpfenteich (kostenfrei, Strom, V+E) ist immer wieder schön!!!

Nun ging`s nach Westen. Über Bad Segeberg  bis hin nach Kellinghusen (Stellplatz kostenfrei, Strom, V+E)

Das sollte aber nur eine Zwischenstation werden in Richtung Itzehoe (Stellplatz kostenfrei, Strom, V+E).

Dort jedoch erfuhren wir, dass der Stellplatz wegen des Frühlingfestes gesperrt war. So blieben wir in

Kellinghusen.

So zog es uns am nächsten Tag auf die A 23 bis nach Albersdorf. Dort wohnen Wohnmobil-Kollegen, die

aus Duisburg in den Norden gezogen sind. Ein Besuch bei denen war schon überfällig.  Kaffee und Kuchen,

dass ging es weiter nach Heide auf den Stellplatz neben der Dthmarscher Wasserwelt (Stellplatz 7 Euro,

Strom, V+E). Eine tolle Stadt und ein Besuch lohnt sich! Hier gibt es den größten Marktplatz Deutschlands

und der Wochenmarkt am Samstag ist sehenswert!

Über die B 5 steuerten wir wieder in Richtung Norden. Der Stellplatz in Leck hielt uns fest. Ruhig und toll

gemacht direkt hinter dem Schwimmbad (Stellplatz 5 Euro, Strom, V+E). Auch hier gibt es tolle Cafe´s,

Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Die Firma Axel Augustin, Kfz-Teile-Versand in Handewitt (dort kann jeder kaufen!!!) war unser nächstes

Ziel. Eine komplette Auspuff-Anlage für unser Mobil war vorbestellt und lag dort abholbereit. Wenn man

dort etwas bestellt, so kann man sicher sein, dass man bis zur letzten Unterlegscheibe auch alles dabei

hat! Dort arbeiten kompetente Fachleute!

Ich sagte ja schon, dass man als WoMo-Fahrer etwas verrückt ist oder sein muss! Wir fuhren von Flensburg

aus auf die A7 und zurück über Büdelsdorf und Schacht-Audorf bis nach Rendsburg, von dort nach Fockbek.

Ein kleiner Stellplatz (Kostenfrei, V+E) am Schwimmbad erwartete uns. Ruhig und toll gelegen.

Überall ist es schön, besonders schön aber in Heide und so standen wir am Nachmittag schon wieder auf

dem Stellplatz am Schwimmbad.

Wir folgten der A 23 in Richtung Süden bis zur Abfahrt Tornesch und weiter nach Uetersen. Auch hier gibt es

einen einfachen Stellplatz (kostenfrei, Strom) direkt am Hafen. Der Besuch in dieser Stadt war geplant,

denn hier wartete ich auf meinen alten Kollegen aus Motorsport-Zeiten, Reinhard Wilde. Ein Spitzen-Fotograf

in Sachen Speedway! Er sollte mich jedoch mit seinem Bruder Hans-Günter zusammenbringen, ein ehe-

maliger Fahrer, den ich sei 1987 nicht mehr gesehen hatte. Die Welt ist verrückt, denn der arbeitete

direkt nebenan in einer großen Bootshalle an seinem Schiff. Das Wiedersehen war eine Freude!

Als ich dann zum Mobil zurückkam, wartete die nächste Überraschung auf mich, denn meine kleine

Freundin Rosi, eine schwarze, rassige Dame, kam zu Besuch, begleitet von ihren Dosenöffnern, den

„Stock`s “ aus Hamburg. Toll!

Am Nachmittag starteten wir dann in Richtung Glückstadt, rauf auf die Fähre mit Wartezeit von einer Stunde

und ab nach Wischhafen (Stellplatz kostenfrei, Strom, V+E). Auch dort fühlen wir uns immer wohl.

Über Wingst ging es für uns bis nach Ihlienworth südlich von Ottersdorf. Ein toller Stellplatz (kostenfrei,

Strom, V+E). Noch schnell eine Radtour bis nach Otterndorf gemacht (8 km), dann stand wieder mal das

obligatorische Grillen an.

Mit der Hoffnung, dass ich doch mal meinen alten Kumpel Hanke wiedersehen würde, sind wir nach Wremen

gefahren. Leider war es nicht so!!!!! So starteten wir gegen Mittag nach Bremerhaven zu Fisch 2000 im

„Schaufenster“. Fisch essen, immer wieder lecker.

Die vorletzte Station hieß dann Wardenburg. Dort wohnen unsere Freunde, denen wir ganz oft zum Tee

besuchen, so auch diesmal!

Wieder mal eine tolle Tour, die vom 26. März bis zum 4. Mai dauerte und die uns wieder mal mit vielen

Kollegen und Freunden zusammenführte, eben von Süd, nach Ost, nach Nord und nach West!