Das war eine tolle Woche!

(mein Reisebericht vom Juli 16 durch S-H)

Nach unserem Sommerurlaub habe ich mir erlaubt, noch eine Woche alleine auf Tour zu gehen.

Es hat Spaß gemacht! Vorgenommen hatte ich mir, auf dieser Tour durch Schleswig-Holstein

einige Freunde und Kollegen zu besuchen, was ich auch machte!

So traf ich Wolfgang und Gisela aus Reinfeld, mit denen wir noch im Sommer in Gau-Algesheim

zusammen standen. Herbert aus Kiel fuhr mir „über den Weg“, was mich persönlich freute. Einige

Kollegen aus der Heimat, die ich auf den verschiedenen Stellplätzen zum Klönen traf, dann folgte

Axel Augustin, den ich in seiner Firma in Handewitt bei Flensburg traf. Er lagert und verkauft uns

Wohnmobilisten fast alle Ersatzteile!

Dann besuchte ich eine Freundin in Husum, andere Freunde, die dort in der Nähe wohnen, traf ich

leider nicht an! Schade.

In Heide traf ich dann Hermann, einen befreundeten Kollegen aus Oldenburg. Weiter ging es über

Breiholz nach Schachtholm. Dort auf dem Stellplatz überraschte ich Norbert und Erika, die diesen

Platz leiten. Es war ganz einfach toll! Grillen, das Bierchen und die Brötchen, eben alles, was dazu

gehört. Und…. Neue Bekanntschaften gemacht!

Dann hatte ich wieder mal Kontakt mit meinem alten Kumpel Egon Müller, mit dem ich mich in Bad

Bramstedt treffen wollte. Das hat nun leider aus Zeitgründen nicht geklappt. Schade! Egon werde ich

aber am übernächsten Wochenende beim Grasbahnrennen in Rastede treffen!

Einen Kollegen hatte ich aber doch noch auf der Liste: Ralf Freudenberg! Da ich auch zum Abschluss

wieder nach Reinfeld fuhr, kam ich fast an seinem Domizil vorbei! Kaffee und Klönen, so, wie sich das

gehört!

Noch eine Übernachtung in Reinfeld, dann saß ich wieder hinter dem Lenkrad, jedoch nur bis nach

Groenwohld, das Dorf, welches wohl Jeder als „Büttenwarder“ kennt. Den dortigen Dorfkrug „Unter

den Linden“ leitet seit etlichen Generationen die Familie Oetjen. Wenn man nun diesen Namen mit

dem meinigen vergleicht, hat man die Lösung für meinen Besuch. Oma ist etwas „schlecht auf den

Beinen“, jedoch Opa strotzt vor Elan!

Nach nur leider zu kurzer Zeit fuhr ich vom Hof, rauf auf die A 24 und schon gab es einen ganz tollen

Stau! Wahnsinn! Und meine gefüllte Blase meldete sich! Auf der A1 angekommen, ging es etwas

flotter vonstatten. An der Raststätte Hollenstedt beschloss ich, dort mal eine kurze Pipi- und Kaffee-

pause einzulegen. Es waren wirklich nur 10 Minuten, die ich mein Mobil alleine zwischen den LKW`s

stehen ließ. Diese 10 Minuten genügten jedoch, um mein Mobil zu knacken. Bemerkt hatte ich aber

nichts, nur die vier jungen Männer, Deutsche waren es nicht! – die sich hinter meinem Mobil und

zwischen den Fahrzeugen aufhielten.

Rauf aufs Gaspedal und weiter, jedoch nur wenige Kilometer, denn dort flog mir beim Überholen

eines Lkw`s das rechte Aufstellfenster weg! Frischluft- toll! Dem LKW war nichts passiert und so

fuhr ich die nächste Abfahrt in Sittensen von der Bahn, schließlich musste ich das verdammt zugige

Loch abdichten. Um 17.55 Uhr hatte ich Glück an einem Autohaus. Man gab mir 2 Reifensäcke.

So fuhr ich dann nach Sittensen auf den Stellplatz. Der war gut gefüllt und so muss ich mich jetzt

herzallerliebst bei den tollen Kollegen bedanken, die vor ihren Fahrzeugen in der Sonne sitzend mir

zuguckten, wie ich mich dort abmühte, um das Fenster zu schließen!!! Dort habe ich mir geschworen:

man trifft sich immer zwei Mal!

So bin ich dann mit ca. 70 km/h bis nach Hause gefahren, allerdings mit einem Zwischenhalt bei

meiner Eura-Werkstatt Freese in Wardenburg, der mir die Teile bestellte. Am Nachmittag meldete

ich dann diesen Vorfall der Versicherung und anschließend der Polizei, die ich nur 5 Minuten später

auf dem Hof hatte. Die Kollegen stellten dann fest, dass man mein Seitenfenster mit einem Schrauben-

zieher etc. geknackt hatte. Glück hatte ich trotzdem, denn zum Einstieg ins Mobil mit TV, IPad und

Laptop ist es Gott sei Dank nicht gekommen!