Frankreich – Tour 2012

 21. Juni. 128 km (gefahrene Tages – Kilometer)

 

Heute muss ich noch zu einer Aufsichtsratssitzung der BTG. Um kurz nach 19 Uhr aber ist diese Sitzung zu

Ende. Zu Hause steht das Mobil schon fertig vorbereitet für unseren diesjährigen Frankreich – Urlaub.

Alles noch abgeschaltet, ausgeschaltet, die Rollläden heruntergelassen, verabschiedet von Jutta, und dann

geht’s los. Nach ca. 1, 5 Stunden sind wir in Lingen angekommen, unserer ersten Station. Dort am Linus –

Bad übernachten wir fast immer, wenn wir an den Niederrhein fahren.

 

Freitag, d. 22. Juni 123 km

Nach dem Frühstück geht es los. Wir wollen in Denekamp, Hollands billigster Diesel – Tanke, tanken. Tank

und Reservekanister voll getankt, und das den Liter für sage und schreibe 127,2 Cent. Durch Holland geht

unsere Tour, an Enschede vorbei, bis hin nach Winterswijk. Dort gibt es das Paradies für Camper. Obelink

ist ein Begriff, denn alles, was das Camperherz begehrt, gibt es hier auf 6,5 ha überdachter Fläche!!! Welt-

weit einzigartig. Armlehnen für unseren defekten Campingstuhl und einen Grillaufsatz für unseren Gasgrill

erwerben wir hier. Einen kurzen Imbiss, schließlich ist fast Mittag, schaufeln wir noch in uns rein.

Dann starten wir wieder, aber nur für 20 km bis nach Bocholt auf den Stellplatz an der Uhlandstraße. Als

hätten wir uns verabredet, trudeln nach und nach fast alle Kollegen ein, mit denen wir bereits im April

dort zusammengestanden haben.

Der Stellplatz an der Uhlandstraße in Bocholt

17 km macht die Radtour, die wir zu Bonita – Outlet in Hamminkeln unternehmen. Wir bleiben 2 Nächte

und starten am Sonntagmorgen zur dritten Etappe in Richtung Frankreich.

 

Sonntag, d. 24. Juni 339 km

Über Eindhoven geht es über die schlechtesten Straßen Europas in Belgien! Das Fahren und vor allen Din-

gen die Fahrgeräusche nerven. Dazu fängt es auch noch an zu regnen. Das passt! Wir schaffen es bis nach

Gentbrügge. Durchgerüttelt kommen wir auf den Stellplatz direkt unterhalb der Autobahn. Also hätten

wir auch drauf bleiben können. So sitzen wir eine halbe Stunde später wieder hinter der Scheibe und fah-

ren bis nach Oostende an die belgische Kanalküste. Eine tolle Stadt, die wir am selben Tag und am nächs-

ten Morgen unter die Lupe nehmen.

 

Montag 25. Juni 34 km

Wir wollen weiter nach Niewepoort. Dort ist leider nix mehr mit einem Stellplatz. So fahren wir notgedrun-

gen weiter nach Furnes. Am dortigen Hafen gibt es einfache Stellplätze, allerdings parken auch Pkw´s

direkt neben den Mobilen.

 

 

Das Rathaus von Furnes an der belgischen Kanalküste

 

 Dienstag, 26. Juni   212 km

 

Ein Spitzen - Ausblick auf den Stellplatz und die Kanalküste in der Normandie

 

Mittwoch 27. Juni   142 km

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Heute soll es über die Pont d`Normandie, eine der

höchsten Brücken Europas, nach La Reviere – St. Sauveur gehen. Hier in diesem Ort neben dem bekann-

teren Honfleur an der Seinemündung stehen wir erstmals zwei Tage, denn es wird heiß! Einkaufen bei Le-

clerc, einem riesigen Kaufmarkt, und schließlich noch tanken für 128,2 Cent . Abends Fussball gucken,

Spanien gegen Portugal. Am Donnerstag spielt Deutschland spielt gegen Italien und verliert 2 : 1. Mist!

 

 

Der Topp - Stellplatz wurde neuerdings erweitert um den ehemaligen Basketball – Platz. Dort steht man

ruhig und eben. 25 Stellplätze kostenfrei , V+ E Morgen früh soll’s weitergehen.

 

Freitag, 29. Juni  468 km

Unsere längste Etappe, aber wir wollen endlich an unseren Urlaubsort Lampaul – Plouarzel direkt an der

bretonischen Atlantikküste. Wir starten um 6 Uhr in der Frühe, tanken in Honfleur auf dem Platz noch

Wasser. Die Tour führt uns über Caen und St Malo an unser Ziel. Wir nutzen jetzt auch die Autobahn und

müssen ganze 5,10 Euro an Gebühren zahlen.

Einer der schönsten Stellplatze in der Bretagne: Lampaul - Plouarzel

Nach fast 8 Stunden erreichen wir um 14 Uhr Lampaul, kaufen vorher bei Super U in Plouarzel ein, und

erwischen dann auch noch einen Eckplatz auf der oberen Kante der Dünenlandschaft. Was will man mehr?

Das einzig Negative, was uns hier, nur 100 Meter vom Atlantik entfernt, erwartet, ist ein recht starker

Wind, der in Böen aufbraust.

Die nächsten Tage bringen viel Sonne, aber mit einem böigen Wind vermischt. Das macht die Haut rot

und runzelig!

 

Montag, d. 2. Juli 2012

In der Nacht begann es zu stürmen und zu regnen. Eine Schlechtwetterfront zieht zurzeit über uns hin-

weg. Viele Kollegen haben den Platz verlassen, u.a. auch ein Kollege aus dem Emsland mit einem umge-

bauten Feuerwehrwagen, und sein Kumpel aus Lichtenfels mit einem grünen Daimler 608. Die beiden wol-

len in die Sonne und machen sich auf in Richtung Spanien.

 Wir machen am Nachmittag trotz allem einen kleinen Gang durch den Ort, um einige Dinge einzukaufen.

Als wir den Wagen wieder erreichen, fängt es an zu nieseln. Alles ist grau verhangen.

 

Dienstag, 3.7.12       121 km

Es regnet nach wie vor, so dass wir uns entschließen, doch die Weiterfahrt anzutreten. Es soll nach Con

carneau gehen. Über Brest auf der N 165 geht es über Quimper in diesen Küstenort. Als wir dort ankom-

men, ist es endlich trocken. So beschließen wir, mit dem Rad zum Leclerc zum Einkaufen zu fahren. Quer

durch die Stadt um das Hafenbecken herum an den Fischhallen vorbei geht die Tour. Es ist anstrengend,

weil es fast immer bergan geht, und das über 4 Kilometer.

 

 Als wir dann mit der Rücktour starten wollen, fängt es schon wieder an zu regnen. Also nochmals wieder

rein in den Laden und Regenjacken gekauft.  Es pinkelt ohne Unterlass, so dass wir, als wir am Platz an-

kommen, doch fast völlig durchnässt sind. Neben uns stehen jetzt Kollegen aus der Nähe von Aurich und

zwei Mobile weiter Kollegen aus Gummersbach. Ein kurzer Schnack mit den Aurichern, und dann verkrie-

chen wir uns ins Mobil. In der Nacht verzieht sich der Regen.

 

Mittwoch, 4.7.12

 Der Regen ist am Morgen zurück, und wir fassen schon den Entschluss, weiterzufahren. Dann aber sieht

man den ersten hellen Fleck am Himmel. Da auch die Auricher Greta und Hinni in die Stadt wollen, hängen

wir uns dran. Fahren können wir am Nachmittag immer noch.

Die Wolken verziehen sich gegen Mittag und es wird warm. Mit einem kleinen Boot über das Hafenbecken

(80 Cent) und dann in die große Zitadelle, die einen eigenen Ort in sich birgt. Es ist toll. Noch eine Tasse

Kaffee am Hafen, und dann geht’s retour zum Mobil. Den gesamten Nachmittag sitzen wir zwischen den

Mobilen und genießen das schöne Wetter.  Für die kommende Nacht ist allerdings wieder Regen angesagt.

Lassen wir uns überraschen! Morgen früh soll es dann aber doch weitergehen mit unserer Tour.

 

Donnerstag, 5.7.12   22km

Wir machen uns auf den Weg. In die Künstlerstadt Pont Aven soll es gehen. Über Nevez, Pont Manec`H

und Kerdruc fahren wir in diese schöne Stadt. Und, als hätten wir uns mit Petrus abgesprochen, bricht

der Himmel auf und die Sonne kommt hervor. Unvermittelt ist es wieder warm. Nach einer Tour durch die

Stadt sitzen wir bis spät abends zwischen den Mobilen. Endlich wieder Sonne!

 

 

1254 km bis nach Hofgeismar. Das ist die Partnerstadt von Pont Aven

 

 

Freitag, 6. Juli 2012

Wir sind immer noch in Pont Aven, Hinni und Grete sind weitergefahren. Wollen auf einen Campingplatz,

um mal richtig zu duschen und die Batterien aufzuladen. Wir dagegen genießen das Wetter!

 

Samstag, 7. Juli 2012 100 km

 Heute fahren auch wir weiter. Genau 100 km ist unsere nächste Etappe nach Theix in Richtung Süden.

Unterwegs kommen wir in Auray in eine eigene Einkaufsstadt mit zwei riesigen Kaufmärkten (Super-U und

Leclerc), mit einem riesigen Baumarkt, anderen großen Geschäften und McDoof, alles in Superformat.

Dort gehen wir einkaufen, tanken und fahren bei McDoof vor, denn in Frankreichs McDoofs – Filialen ist

das Internet kostenfrei. Ich lade meine Mail runter, was über eine viertel Stunde in Anspruch nimmt.

Gleichzeitig antworte ich noch auf wichtige Mails. Dann geht’s weiter nach Theix. Doch dort erst mal den

Stellplatz finden. Wir kreuzen durch den Ort, um dann zufälligerweise kurz nach der Polizeistation den Stell-

platz zu finden. Hier ist alles kostenfrei, auch die V+E. Mitten im Zentrum gibt es auch einen kleineren Le-

clerc – Markt mit Tanke, ca. 800 Meter entfernt. Auf dem Platz gibt es auch einen Hotspot. Ich jedoch

habe dafür keine Zugangsdaten. Nebenan stehen Kollegen aus Bremen mit ihrem Hymer. Deren Hund mag

mich wohl und freut sich riesig.

In der Nacht ist es ruhig, bis auf die quakenden Frösche in einem Teich neben dem Platz, denn wir stehen

in einem großen Park neben einer Sportanlage. Wegen der riesigen Sporthalle habe ich mit DVBT – Em-

pfang einige Schwierigkeiten.

 

 

20 kostenlose Stellflächen, die Zufahrt geht über die Allee de Noyalo und dann in die Rue de Brestivan.

 

 Montag, 9. Juli 2012 36 km

 Nach dem Frühstück sind wir in Theix gestartet. Es geht nach Penestin. Dort angekommen, müssen wir

allerdings feststellen, dass es dort keinen Stellplatz mehr gibt. Man hat ihn ersatzlos gestrichen. Also fahren

wir weiter zur Route de Campzillion in Kerlagadec.

Erholung auf dem Stellplatz in Kerlagadec

(Stellplatz 5 Euro Entsorgung kostenfrei, Wasser 2 Euro) Dort aber gibt es ein weiteres Problem. Am ve-

rgangenen Wochenende war dort das alljährliche Musikfestival.

Somit steht der gesamte Stellplatz voller Pkws und Zelte. Die meisten Besucher reisen aber schon ab, so

dass wir einen Platz finden. Aber hier ganz alleine??? Nein. Wir fahren weiter in den Ort Mesquer hinein,

doch dort steht auch keine Menschenseele. Was solls? Weiter nach Piriac sur Mer. Wir fahren auf den Stell-

platz direkt am Ufer, ergattern den letzten Stellplatz und? Hinni und Greta sind auch schon da. Die Freude

ist groß!

Den gesamten Nachmittag verbringen wir zusammen mit den beiden Aurichern am Strand in der Sonne.

Mit dem kühlen Abendwind verkriechen wir uns aber doch in die Mobile. Gegen 19 Uhr kommt ein Mitar-

beiter der Stadt und kassiert 5 Euro Stellplatzgebühr. Auf dem Platz ist das V+E kostenfrei!

 

Dienstag, 10. Juli 2012     50 km

Als wir wach werden, nieselt es. Für uns ist es das Zeichen, einzupacken und weiterzufahren. Die nächste

Station soll Paimbeuf sein, direkt an der Loire gelegen. Auch Hinni und Grete wählen diese Tour, wollen

allerdings erst am Nachmittag starten. In Saint Naziere angekommen, suchen wir erst mal einen McDonald,

um ins Internet zu kommen. Doch hier spielt uns die Technik einen Streich. Es klappt nicht! Also weiter,

die riesige Loire – Brücke hoch und dann nach Paimbeuf. Enttäuschung pur, denn der Stellplatz gleicht

eher einem tristen Lagerplatz am Wasser. Erst einmal einen Gang durch den Ort, Briefmarken und Postkar-

ten kaufen, schreiben und einwerfen.

Dann gegen Mittag trudeln die beiden Ostfriesen ein. Da auch die beiden keine Lust haben, auf diesem

Platz zu bleiben, beschließen wir, nach Saint Viaud zu fahren. Den Platz kennen wir schließlich. Doch vor-

her erst mal zum Super U, Proviant kaufen. Dann nochmals 2,5 km, und wir sind auf dem Platz am Sport-

gelände in St. Viaud.

Es hat sich einiges geändert, nachdem wir vor drei Jahren auf diesem Platz waren. Jetzt wird gearbeitet.

Vorbereitungen für den Bau einer Wasserski – Anlage, die hier entstehen soll. Eine Firma aus Sachen baut

diese Anlage. Am Abend treffen wir noch einen Mitarbeiter dieser Firma. Das Wetter ist super, so dass

Hinni laufen kann. Er läuft für sein Leben gern, und heute ist für ihn die Gelegenheit. Als er zurückkommt,

hat er über 11 km auf seinem „Tacho“.

Er duscht, und dann bauen wir den Grill auf. Ein paar Würste hat jeder von uns noch im Eisfach. Gegen

20 Uhr verkriechen wir uns in unsere Mobile.

 

Stellplatz an der Rue du Parc des Sports

 

Mittwoch, 11. Juli 2012        38 km

Der Himmel lacht uns grau entgegen, doch unmittelbar nach dem Frühstück reißt er auf. Da wir den Krach

der Bauarbeiten nicht wollen, beschließen wir, nach Bourgneuf en Retz zu fahren. An einer viel befahrenen

Straße liegt der Stellplatz, der ziemlich belegt ist. Auch der sagt uns nicht zu, so dass es weitergeht nach

Beauvoir sur Mer.

Dort gibt es aber keinen Stellplatz, so dass wir nochmals weiterfahren nach Notre-Dame-de-Monts in der

Rue de la Clairiere. Ziemlich voll hier, jedoch fährt gerade ein deutscher Kollege vom Platz, so dass wir ne-

beneinander stehen können. Wagen abgestellt und dann ran an den Strand, der nur 100 Meter entfernt

ist. Super! Die Sonne scheint, nur der Wind stört!

 

Der Stellplatz in Notre Dame des Monts

 

Am Nachmittag sehen wir uns noch den zweiten Stellplatz in diesem Ort an, der unmittelbar an das Su-

per-U- Center anschließt. Auch dort kostet die Übernachtung 5 Euro, V+E kostenfrei. Auf diesem Platz

unmittelbar an der Touristik hat man Internetempfang für 2 Euro pro Tag.  Allerdings gibt es hier keinen

DVBT – Empfang

 

Donnerstag, 12. Juli 2012

Nach dem Frühstück beschließen wir, mit dem Rad zur Insel En-I`ile zu fahren. Wir schaffen es bis zur gro-

ßen Brücke, dann beginnt wieder mal der Regen. Nach circa 11 km sind wir gegen Mittag wieder am Stell-

platz. Die Sonne scheint!!!!!

Am Nachmittag starten wir nochmals zum U-Express, um Kleinigkeiten einzukaufen. Auf der Rücktour

spreche ich Hinni an, ob wir nicht zusammen mit unserem Mobil und seiner Gasflasche zum Super – U nach

Saint Jean de Monts fahren, um Gas zu tanken,. Hinni benötigt Gas! Gemacht getan. Alles zusammenge-

packt und dann los, 10 km in den nächsten Ort. Dort gibt es nicht nur Super – U, sonder auch Intermar-

che, beide mit Gastanke.

 82,2 Cent pro Liter. Hinni hat seine Flasche gefüllt und ich tanke auch noch voll. Dann wieder ab zum

Stellplatz, den Wagen wieder aufgebockt, dann geht’s zum gemütlichen Teil über.

 

Freitag, d. 13. 7.12

Der schlimmste Tag überhaupt, jedenfalls, was den Regen anbelangt. Morgens machen Hinni und ich uns

auf den Weg nach Saint Jean de Monts, da das Wetter gar nicht mal so schlecht aussieht, doch grade

mal dort angekommen, fängt es an zu tröpfeln. Dieses Tröpfeln breitet sich zum langen Regenschauer

aus. Wir entdecken einen neuen Stellplatz an der Avenue des Pays de Monts, ca. 200 Meter vom Strand

entfernt. Alles Top. Platz kostet 8 Euro incl. Strom und V+E, ca. 24 Stellflächen, die meisten mit Sat- Em-

pfang. Eine tolle Stadt mit Fußgängerzone und einer großen Shopping – Meile, Super-U, Intermarche, Lidl

und Baumarkt.

Wir machen einen Streifzug durch Super-U und wollen wieder nach Hause starten, da regnet es Bindfäden.

Nochmals durch den Laden, es regnet immer noch. Wir beschließen, im strömenden Regen wieder die

10 km zurück zu machen. Eingepackt mit einer Wetterjacke, dann geht’s los. Als wir am Stellplatz in Notre

Dame de Monts ankommen, bin ich fast bis auf die Haut durch!

Gegen 16 Uhr hört der Regen endlich auf. Hinni erkundigt sich, ob ich mit will zum Figaro. Ich will. Wir be-

kommen einen Termin um 18.30 Uhr. Frisch geschoren und um 15,50 Euro leichter kommen wir wieder

zu den Mobilen.

Übrigens, auch in Saint Jean de Monts gibt es einen weiteren Stellplatz an der Rue de Notre Dame de

Monts unmittelbar vor der Ortseinfahrt von Notre Dame de Monts her. Allerdings bietet der Platz keinen

Schatten, ist aber auch mit Stromsäulen und V+E ausgerüstet. Übernachtung 8 Euro alles incl.

 

Samstag, 14. Juli 2012

Heute ist National – Feiertag in Frankreich. Nach dem Frühstück erst mal zum U-Express. Einkaufen! Das

Wetter ändert sich. Heute sind es 23 Grad und Sonnenschein. Heute Abend gibt es um 22.30 Uhr ein

großes Feuerwerk am Strand. Wir sind gespannt und wollen es auf keinen Fall verpassen. Aber erst noch

Wasser bunkern, Toilette entsorgen, Grauwasser ablassen, denn morgen soll es weitergehen.

 

Sonntag, d. 15.Juli 12   78 km

Die Nacht war kurz. Das Spitzen-Feuerwerk am Strand war super. Bis um 23.30 Uhr wurde es in die Luft

geballert. Pünktlich zum Schluss setzte ein Unwetter ein, welches die Insel Ile total unter Wasser setzte.

Wir mussten uns nur 10 Minuten unterstellen, dann ging es im Laufschritt zum Mobil.

Um 6 Uhr war dann die Nacht vorbei, denn erstens kam pünktlich der Müllwagen, und dann hatte Peckart

auch noch ins Wohnmobil gemacht. Er hatte Magenprobleme. Also raus und mit dem Hund nach draußen.

Dort quälte er sich mit seinen Hinterlassenschaften.

Um halb Zehn wird dann gefrühstückt, so dass wir uns reisefertig machen. Die erste Station ist dann der

Stellplatz in Saint Jean de Monts, den ich Sigrid zeige. Weiter geht’s nach Saint Gilles – Croix de Vie. Als

wir dort ankommen, erkenne ich den Platz wieder, denn vor drei Jahren waren wir schon mal dort. Uns

gefällt der Platz nicht, Hinni und Grete bleiben.

Für uns geht die Reise weiter nach Chateau D` Olonne an der Les Plesses du Milieu. Der Platz scheint ziem-

lich neu zu sein. Ohne Schatten! Das finden wir nicht so gut, und wie wir noch so überlegen, ob wir denn

weiterfahren oder nicht, stehen Hinni und Grete schon neben uns.

Wir fahren weiter bis nach Saint Vincent sur Jard. Der Platz ist supertoll. Ein Stellplatz direkt an einer Rasen-

kante versüsst uns den Aufenthalt. Als ich dann die Parkuhr betrachte und den Schlitz öffne, kommt mir

ein ausgedruckter Bon entgegen. Also habe ich die Gebühr gespart.

 

Stellplatz in Saint Vincent sur Jard

Nach dem Kaffee machen wir eine Wanderung zu einer alten Burgruine hoch, um dann auch noch die alte

Kirche zu betrachten. Dann zurück zum Stellplatz und den Parkautomaten angesehen. Man glaubt es kaum,

denn nun kommt uns schon wieder ein Bon entgegen. Somit hat auch Hinni die Gebühr gespart. Am Abend

kommen wir mit mehreren Kollegen ins Gespräch. Eine Frau spricht uns in gebrochenem Deutsch an, erzählt,

dass sie aus Charlesville d`Meziere kommt. Wir lernen weitere Kollegen kennen, und die Frau outet sich als

Cousine von Steffi Graf.

 

Eine gewaltige Burganlage

 

Montag, 16. Juli 12   29 km

Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach La Tranche sur Mer am Leuchtturm. Hier ist es ziemlich heiß,

staubig und dreckig. Außerdem lädt uns der Weg zum Strand nicht zum Bleiben ein. So fahren wir weiter

nach L`Aiguillon sur Mer. 


 

Das Städtchen direkt am Atlantik einmal von oben aus 40 Meter Höhe (Riesenrad)

 

Auf dem dortigen Stellplatz bekommen wir noch zwei tolle Plätze, so dass wir beschließen, ein paar Tage

zu bleiben. Das Wetter ist einmalig schön.  Nur Internet – Empfang haben wir hier nicht, denn die Anmel-

dung bei Vendee – Wi-fi klappt nicht, weil ich keine Kreditkarte habe.

Dienstagmorgen machen Hinni, Grete und ich eine Tour auf die Halbinsel gegenüber dem Hafen und seh-

en uns die Muschelpfähle an, die hier zu hunderttausenden im Watt stehen.

 

Austernmuscheln als Schlacke-Ersatz

 

Dann geht es zurück zum Stellplatz. Dort stellen wir fest, dass heute Wochenmarkt ist. Also rüber über

die Innenstadt. Dann erblicken wir ein Restaurant, wo wir für 8,50  Euro Muscheln mit Pommes bekom-

men. Und ….. hier kommt man kostenfrei ins Internet!  Anschließend zu den Mobilen und Siesta gemacht.

Es ist heiß!

 

Dienstag, 17 Juli 12

Frühstück draußen, das ist klar! Fahrt zu Super-U, zum Baumarkt und zum TV – Markt.  Den Tag verbum-

meln wir. Abends laufen wir Vier zum Jahrmarkt, und entschließen uns zu einer Fahrt mit dem Riesenrad.

9 Uhr abends, super Sicht und 40 Meter hoch. Das werden klasse Bilder!

 

Mittwoch, 18. Juli 12

Auch diesen Tag vertrödeln wir, weil wir Urlaub haben. Abends noch mal schnell ins Wasser, um sich abzu-

kühlen. Es wird sich das Wetter ändern, denn der Wind frischt merklich auf und von Westen her ziehen

Wolken auf.

 

Donnerstag, 19. Juli 2012           166 km

Es reicht uns. Das waren die Tage in L`Aiguillon sur Mer. Grete und Hinni wollen weiter nach La Rochelle,

und wir machen uns startklar zur Reise nach Chamtoceaux an der Loire. Nach 166 km sind wir um kurz vor

1 Uhr am Mittag dort. Auch einen schönen Platz finden wir dort. Wasser voll gebunkert, hier ist es wie

auch das Entsorgen kostenfrei. Strom gibt es hier 24 Std. für 3 Euro. Der Platz ist kostenfrei.

 


Der Stellplatz in Chamtocaux

In der Touristik kann eine Dame sehr gut Deutsch verstehen und auch gut erklären. Von ihr hole ich mir

eine Karte über Stellplätze an der Loire. Super!

Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung zur Loire runter. Unterwegs kommt uns ein Paar ent-

gegen, die zur Zitadelle hochwollen. Sie sprechen uns auf Französisch an, ich antworte auf Deutsch. Es

stellt sich heraus, dass die beiden aus Dortmund kommen, in Orleans wohnen und nun täglich eine Rad-

tour an der Loire machen. Die Schwester der Frau wohnt übrigens in unserer Nähe!!! Die Welt ist ein Dorf!

Wir sind ausgepowert, als wir nach 1,5 Stunden und 3 km Fußmarsch runter und wieder hoch endlich wie-

der am Mobil ankommen.  Morgen früh werden wir weiterfahren nach Lire.

 

Freitag, 20. Juli 2012   145 km

Wir fahren nach dem Frühstück nach Lire. Es sind nur knapp 9 km Fahrt. Doch dort angekommen, wird

gebuddelt an allen Ecken und Straßen. Somit ist der Platz mit jetzt nur 6 Plätzen voll, da auf den rest-

lichen Stellplätzen Straßenbaumaterial gelagert wird.  Platz mit V+E kostenfrei, Toiletten. 

Wir fahren weiter nach St. Georges sur Loire, aber nur um den Platz zu inspizieren. Genau so ist es auch

mit Chalonnes sur Loire. Dann geht’s in Richtung Angers. Direkt an der Loirebrücke sind wir in Les Ponts

de Ce`.

Dort wir erst einmal Mittag gemacht, dann geht es weiter nach Angers. Die nächste Station, die wir an-

steuern, ist Gennes. Hier findet man die Stellplätze (3 Stück) direkt an der Zufahrtstraße zur Loire – Brücke.

Selbst eine V+E gibt es hier. Für uns ist allerdings der Platz zu unruhig. Somit machen wir uns weiter auf

den Weg nach Turquant mit seinen Höhlenwohnungen. Da gerade ein Kollege wegfährt, bekommen wir

hier noch einen tollen Platz.

Die Höhlenwohnungen von Turquant an der Loire

Am späten Nachmittag unternehmen wir noch eine Wanderung in die Weinberge. Das tolle an diesem

Gebiet ist es, dass es das wohl größte Anbaugebiet für Champignons ist, die hier in kilometerlangen Stollen

in den Kalkbergen gezüchtet werden.

 

Samstag, 21. Juli 2012

Es ist schön in Turquant. Haben einen schönen Platz mit Schatten, der bei der sengenden Sonne wohl

tut. Hier hätten sich Hinni und Grete bestimmt wohl gefühlt.

Am Vormittag machen wir eine Radtour zum Chateau Montsoreau, nur 2 km von Turquant entfernt. Ein-

kauf, Kaffeetrinken und Kartenschreiben direkt am Loireufer im Schatten sitzend ist ganz einfach toll.

Dann geht es zum Mittag wieder zurück zum Stellplatz.

 

Manchmal möchte ich auch ein Hund sein! Unser Peckart mit seiner französischen Freundin

Am Nachmittag machen wir eine Tour zu den Ateliers oben in den Kalkfelsen. Es ist einfach toll hier! 

 

Sonntag, 22.Juli 12     180 km

Nach dem Frühstück verlassen wir Turquant und machen uns auf den Weg. Wir sind auf dem Weg über

Tours und Amboise nach Chenonceaux. Bei der Einfahrt in den Ort erkenne ich diesen wieder, denn hier

auf dem Stellplatz vor dem Schloss darf man nur bis 21 Uhr stehen. Wir ziehen weiter und kommen durch

das kleine Örtchen Athee-sur Cher. In diesem Ort gibt es etwas außerhalb einen Stellplatz für 3 Mobile,

obendrauf gibt es die V+E kostenlos. Was uns aber begeisterte in diesem Ort war die Freundlichkeit der

Menschen, denn ohne dass wir etwas taten, winkten sie uns freundlich zu. Das erlebt man nicht überall.

Weiter ging es mit unserer Tour nach Chaumont-sur Loire. Dort an der Promenade de Trouillas kann man

allerdings nur tagsüber direkt an der Loire stehen, ab 19 Uhr muss man das Feld räumen oder auf den

danebenliegenden Campingplatz fahren ( Municipal- Übernachtung mit allem Drum und Dran 9,50 Euro)

Trotz allem entschließen wir uns, noch 20 km weiterzufahren in die Großstadt Bloir an der Loire.

Ganz einfach toll!

Auch hier gibt es reichlich Stellplätze auf Großparkplätzen direkt an derLoire. Wir machen einen Stopp und

schlendern in die Stadt. Eine riesige Kathedrale mit Orgelmusik macht uns neugierig. Wir treten ein und

sehen eine vollbesetzte Kirche.Toll!

Noch ein Gang durch die Straßen und dann zieht es uns zum Wagen zurück. Obwohl der Stellplatz kosten-

frei ist, wollen wir wegen der Lage an dieser vielbefahrenen Durchgangsstraße weiterfahren. Es sind noch

36 km bis nach Beaugency. Eine tolle Stadt und ein Stellplatz direkt am Flussufer der Loire erwarten uns.

In erster Reihe stehen Kollegen aus Mönchengladbach, die morgen früh weiterfahren wollen. So nehmen

wir deren Platz ein. Schöner kann es nicht sein. Das Wetter spielt verrückt, 29 Grad im Schatten und ein

strahlend blauer Himmel sollen uns auch über die nächsten Tage begleiten.



Montag, 23. Juli 2012

Wir genießen es, den Blick auf die Loire und den Blick auf die krummste und schiefste Steinbrücke, die es

weltweit gibt. Runter mit den Rädern und rüber über diese Brücke. Auf der anderen Loire – Seite erwar-

tet uns ein Campingplatz. Nur mal gucken, was dort die Übernachtung kostet. Wohnmobil, 2 Personen

und 1 Hund machen zusammen ganze 11,50 Euro. Das soll mal jemand in Deutschland suchen. Die einzel-

ne Stellfläche hat eine Größe von 150 m² !!!

 

Stellplatz unter den Bäumen, bei der Gluthitze eine Wohntat!

 

Zum Mobil zurück und den Hund eingeladen. Dann geht’s los auf Radtour in Richtung Orleans. 8 km schaf-

fen wir in der sengenden Sonne. Somit fahren wir retour.

Gegen Mittag geht’s dann aber doch noch zum Leclerc, einkaufen. Mittags grillen und den Nachmittag ver-

trödeln. Das ist Urlaub! 25 kostenlose Plätze gibt es übrigens auf diesem Platz, allesamt zwischen riesigen

Bäumen. Somit haben wir auch Schatten. Entsorgung kostenfrei, Wasser kostet 2,40, Strom 1,60 Euro.

 Am Dienstagabend sitzen wir noch bis um 23.30 Uhr mit deutschen Kollegen zusammen, dann räumen

wir die Sachen zusammen, denn morgen früh geht es weiter.

Dieser Tag hatte es in sich, denn um 13.30 Uhr stieg das Thermometer auf 45 Grad in der Sonne.

 

Mittwoch, 25. Juli 2012     68 km

Nach dem Frühstück geht’s noch an die Entsorgung, zur Verabschiedung von den deutschen Kollegen,

dann sitzen wir im Führerhaus. Nach Sully sur Loire soll uns die Reise führen, obwohl wir nicht wissen, was

uns dort erwartet. 

Nach 65 km sind wir dort angekommen und sind positiv überrascht. Wir kommen in eine quirlige Stadt,

mittendrin ein gewaltiges Schloss, fast unmittelbar am Ufer der Loire gelegen, und nur von der Zufahrt-

straße zum Stellplatz von dieser getrennt.  Direkt im Anschluss an den Schlosspark erwartet uns ein neuer

Stellplatz, nach modernsten Maßstäben angelegt. Große Boxen, alle Plätze mit Rasen vor oder neben dem

Wagen, so dass man sich ausbreiten kann. Auch eine tolle V+E befindet sich auf diesem Platz, natürlich

alles kostenfrei.

Ein paar Schritte über den Loire – Fernradweg, und schon ist man am Ufer dieses schönen Flusses, der

uns nun seit hunderten Kilometern begleitet. Wir beschließen, bis zum Sonntag hier zu bleiben.

Gerade eben um 21 Uhr haben wir eine Radtour entlang der Loire gemacht. Dann sind wir vom Fernrad-

weg abgebogen. Nun ist es so einigermaßen erträglich, obwohl wir nun um 22 Uhr immer noch 30 Grad

haben.

 

Das Chateau von Sully. Hinter dem Schloss kommt man zum Stellplatz

Haben neue Nachbarn (Franzosen) bekommen, er spricht perfekt englisch. Heute Mittag wollte ich zum

Super-U. Auf der Loirebrücke sprach ich einen Mann an und wollte ihn nach dem Weg fragen. Er antwor-

tete in perfektem Deutsch!

49,4 Grad? Lächerlich, denn es steigerte sich auf 52,2 Grad in der Sonne!!

 

Nachmittags waren wir in der Stadt und sind dabei in die Touristik – Zentrale gegangen. Ich fragte die

Frau, ob sie denn Deutsch sprechen könne. Sie antwortete, dass sie es ein ganz klein wenig kann. In dem

Gespräch musste ich feststellen, dass sie es besser konnte als viele, die schon 30 Jahre und länger in

Deutschland wohnen!

Nun um 22 Uhr sitzen wir draußen und brüten so vor uns hin. Das, war wir reinsaufen, schwitzen wir nach

5 Minuten wieder raus.  Mal sehen, was der morgige Tag bringt.

 

Donnerstag. d. 26. Juli 12

Hitze nach wie vor, nur noch etwas schlimmer als gestern. Um Mittag lese ich 50, 4 Grad in der Sonne und

36 Grad im Auto, eine halbe Stunde später sind es dann 52 und 38 Grad!

Ich schwinge mich morgens aufs Fahrrad, um in der Touristik meine Mails abzurufen. Dann wieder zum

Wagen. Einkaufen bei Super-U. Es ist in dieser Hitze unerträglich. Den Nachmittag verdösen wir neben

dem Wagen. Wir überlegen, ob wir morgen weiterfahren!?

Die Bauern auf den umliegenden Feldern sind mit den Mähdreschern zugange, arbeiten, bevor der Regen

kommt. Gegen drei Uhr morgens legt sich das Maschinengeräusch.

 

Freitag, d. 27. Jul. 2012   108 km

Gegen 5.30 Uhr kommt der Regen, 27 Tropfen! Juhu. Gegen 7 Uhr stehen wir auf, ent- und versorgen

noch, und dann geht’s ohne Frühstück auf Tour. 108 km bis nach Gurgy, einem Vorort von Auxerre. Nun

kann man an den Dieselpreisen sehen, dass wir nicht mehr in einer Touristen – Region sind. Gegenüber

den Tagen vorher kostet der Diesel an freien Tankstellen nicht mehr um die 1,50 Euro, sondern nur noch

131,4 Euro.

 

Der Stellplatz in Gurgy an der L`Yonne

 

Der Stellplatz ist leicht zu finden, da er gut ausgeschildert ist. An der Rue du Halage, direkt am der L`Yon-

ne gelegen, gibt es hier ca. 40 Stellplätze. Toll. Auch einen kleinen Proxi – Markt gibt es hier, wo man das

Nötigste einkaufen kann. Eine Geburtstagskarte an Reinhold geschickt, dann geht’s Nachmittag auf Tour

nach Moneteau, nur ca. 3 km entfernt.

Die Hitze ist unerträglich. Ich schwitze ohne Ende. Dann stehen wir am Nachmittag mit den Kollegen aus

Holland und Belgien zusammen und betrachten den dunklen Himmel. Kommt nun Regen oder Gewitter

oder nicht?? Wer will wetten? Dann um 18.15 Uhr fällt mir der erste eiskalte Tropfen auf den Kopf. Nur

5 Minuten später kommt der Weltuntergang mit Starkregen und Hagel. Wir verkriechen uns in die Mobile.

Auch in der Nacht regnet es noch. So beschließen wir, am nächsten Morgen weiterzufahren.

 

Samstag, d. 28. Jul. 2012     235 km

Um 7 Uhr ist die Nacht vorbei. Wir starten und fahren los. Erst mal bis nach Chablis, nur 26 km entfernt.

Der Platz ist gut eingerichtet mit kostenlosem V+E, liegt aber direkt an der Zufahrtstraße zur Stadt. 

Weiter geht’s übers Land bis nach Chaumont. Dort wird erst mal voll getankt bei Leclerc, 133, 0 Cent.

Rein ins Auto, denn wir wollen nach Bulgneville. Leider ist der Platz schlecht ausgeschildert. Erst durch

Zufall sehen wir den Hinweis auf Aire de Camping-Cars. 

Ein toller Platz direkt am Stadtpark, neben uns der Stadtsee mit Grillstation und kostenlosem V+E.

Franz. Toiletten auf dem Platz.

Ein Spitzenplatz an der Rue du Grave/ Rue des Recollets für 3 Euro pro Nacht!!!

 

 Am Nachmittag mache ich eine Radtour nach Contrexeville, 6 km entfernt. Dort beim Leclerc gibt es übri-

gens den nächsten Stellplatz (10 Stck mit V+E, alles kostenlos).

Die Schwierigkeit bei dieser Tour bestand aus der Streckenführung. 2,5 km stetig bergan, dann 3, 5 km

runter bis zum Leclerc. Dort beginnt dann ein solch gewaltiges Gewitter, dass man in der Halle sein eige-

nes Wort nicht verstehen kann. Der Parkplatz steht in Minuten unter Wasser. Da ich keine Lust habe, mit

dem Rad 3,5 km bergan zu schieben, entschließe ich mich, die Tour durch den Wald zu machen.

 

Bulgneville, die Stadt der Blumen und des Wassers. Hier werden außer in Contrexeville und Vittel viele

Wasser - Sorten abgefüllt!

 

Hätte ich das nur sein gelassen, denn auf einer kleinen Abfahrt durch den Wald und dem aufgeweichtem

Boden mache ich eine Schlitterpartie, die mich einen abgeschrammten Arm und die Brille kostete. Den

Verlust der Brille bemerke ich aber erst nach einem weiteren Kilometer Fußmarsch, so tief sitzt der Schock

dieses Sturzes.

Also wieder zurück zum Sturzpunkt, kann die Brille aber nicht finden. Zusätzlich beginnt es auch schon

wieder zu donnern. Suchaktion abgebrochen und los zum Mobil. Gesäubert, verarztet, dann gings wieder.

Am Abend frage ich einen belgischen Kollegen, ob er denn wohl französisch sprechen würde und ob er

mit mir zu einer Anwohnerin direkt am Platz gehen würde, damit die mir eine Harke leiht. Haben er und

sie gemacht.

In der Nacht beginnt erneut ein Gewitter mit einer Wasserfront vom allerfeinsten. Um 3.30 Uhr tropft es

bei uns ins Mobil!!!

 

Sonntag, d. 29. Juli 2012

Unmittelbar nach dem Frühstück und dieser kurzen Nacht hole ich mir die Harke und Sigrid und ich fahren

mit dem Mobil zu meiner Sturzstelle in den Bergen. Keine Brille!

Fast jeden Grashalm habe ich schon weggerupft und wollte die Hoffnung schon aufgeben, als ich mich

umdrehe und dabei fast auf meine Brille trete!!!

Plumps! Das war der Stein, der mir vom Herzen fiel! War ich erleichtert!!

Wieder zum Platz, Wagen aufgebaut, Sachen zum Trocknen nach draußen gehängt und um kurz vor

Mittag ist alles geschafft. Am Nachmittag treffen Kollegen aus Jülich auf dem Platz ein. Sie kommen aus

den Pyrenäen und haben nun ihre letzte Station, bevor sie nach Hause fahren. Am Abend sitzen wir alle

bei einem Glas Rotwein zusammen. Die Nacht ist so ruhig, dass ich von abends um 22.30 Uhr bis um

8.15 Uhr am Montag schlafe!!

 

Montag, d. 30. Jul. 2012         219 km

Auf dem Platz brechen alle Kollegen ihre Zelte ab und fahren weiter. Auch wir. Das nächste Ziel soll Char-

mes sein. Dort angekommen, bin ich allerdings enttäuscht von diesem Platz zwischen Mosel (Mosella) und

einem Seitenkanal. Enge Plätze, enger noch als in Bad Zwischenahn, dazu noch eine Vollheit, die mir nicht

liegt. Man kann nur vor den Wagen seine Stühle hinstellen, zusätzlich sind hier Hunde unerwünscht.

 

Der Stellplatz in Charmes an der Mosella

 

Wir fahren weiter nach Col de la Schlucht, der höchste Pass in den Vogesen. 88 km und wir sind dort an-

gekommen. Allerdings sind es dort nur 13,8 Grad warm, so dass wir nach einem Spaziergang weiterfahren.

Volgelsberg direkt am Rheinufer ist unser Ziel für die nächste Nacht. Der Platz direkt am Ufer ist ruhig, er

gehört zu einem Wasserkraftwerk. Die Empfehlung für diesen Platz kam von einem belgischen Kollegen,

mit dem ich in Gurgy sprach.  Hier steht noch ein Kollege aus Freiburg.  Endlich haben wir nun auch wieder

deutsche Fernseh – Programme über DVBT. Schön!!


 

Der Stellplatz am Col de la Schlucht

 

Dienstag, d. 31. Juli. 2012     91 km

Wir starten in Richtung Donaueschingen. Die letzte Nacht war absolut ruhig. So macht uns die 90km –

Tour nichts aus. Über die B 31 kommen wir um 11 Uhr in der Stadt der Donauquelle an.  Es ist inzwischen

29 Grad warm, der Himmel wolkenlos. Erst einmal fahre ich zu ALDI und hole mir eine Karte, damit ich wie-

der ins Internet kann.

Bei einem Spaziergang am Nachmittag sehe ich einen BMW mit einem WST – Kennzeichen. Zwei junge

Leute aus Augustfehn, wie sich herausstellt. Sie besuchen seinen Vater, der hier wohnt.

 

Mittwoch, d. 1. August 2012

34 Grad und blauer Himmel. Um uns herum ist kein Parkplatz mehr frei, denn ganz in der Nähe hinter dem

Stadion befindet sich das Freibad. Ich quäle mich zum ALDI, um Dinge zum Grillen zu besorgen. 

Mittag, Grillen. Lecker!

Habe mir vom Baumarkt 3 Windschutzplatten geholt. Somit kann dann beim Grillen auch die Flamme nicht

mehr auswehen.  Kollegen aus Asseln (Drochtersen) kommen auf en Platz. Zwei Kinder an Bord brauchen

Beschäftigung. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Unser Hund ist gerade das richtige Spielzeug für den Nachwuchs!

 

Donnerstag. 2 August 12

Der Tag ist heiß, und wir versuchen, ihn zu genießen.

 

Freitag, d. 3. August 12             230 km

Wir haben gepackt, denn 3 Tage sind genug. Haslach im Kinzigtal soll unser Ziel sein, 66 km entfernt. Doch

der Ort entpuppt sich als Nullnummer, denn alle drei Plätze sind sogenannte Alibi – Plätze und nicht zu

gebrauchen! Also weiter nach Offenburg. Bei Camping – Kuhn soll ein Stellplatz sein. Genau, auf einem

Parkplatz vor der Halle!!

Weiter nach Kehl, den neuen erweiterten Platz ansehen. Gut! Weiter nach Straßburg, denn auf der linken

französischen Seite des Rheins ist der Platz kostenfrei und unreglementiert!!! Es gibt nur ein Problem: der

Platz (rd. 30 Plätze) ist voll. Somit entschließen wir uns, noch einhundert Kilometer weiterzufahren ins

Saarland. Im französischen Lemberg nochmals voll getankt (1,40,1 Euro), und dann nach Hornbach, Auf

der Platte, nur 2 km hinter der Grenze in Deutschland. Ein schöner ruhiger Platz, der im Augenblick auf

ca. 30 Plätze erweitert wird.


 

Der Stellplatz in Hornbach

 

Samstag, 4. August 2012       46 km

Grauer Himmel, Regen ist angekündigt! Unsere nächste Station heißt Brücken und seine Glanstraße, die

man täglich aus dem Internet kennt (www.leixner.de). Der berühmte Kreisverkehr in der Ortsmitte und

das Cafe Becker müssen wir live sehen und begutachten. Ansonsten kenne ich diese Stelle nur von der

Webcam her. Bei Becker Kaffee und ein Eis, dann geht’s noch 5 km weiter nach Gries. Dort hat der Wirt

des Seestübchen`s den Platz übernommen und ausgebaut. Die Abfahrt zum Stellplatz ist ein Erlebnis!!!


 

Stellplatz an der Höllgasse, direkt am Ohmbachsee. 

 Der Platz befindet sich ca. 50 Meter oberhalb vom Seeufer. Direkt über uns starten und landen Kampfbo-

mber der amerikanischen Armee in Ramstein.

 

Sonntag, d. 5. August 2012         113 km

Wir beschließen, weiterzufahren, denn das Wetter und die dunklen Wolken verheißen nichts Gutes. Kurz

vor der Abfahrt kommt der Betreiber des Platzes und ich wechsle noch ein paar Worte mit ihm. Dann

geht es über die Autobahn in Richtung Mainz. Der Stellplatz in Gau – Algesheim an der Binger Straße ist

unser Ziel. Dort angekommen gibt es viele Lücken, so dass wir uns den besten Platz aussuchen können.

Platzwart Gerhard hat auch schon seine erste Runde. Übrigens, die Sonne scheint, und das Thermometer

zeigt auf 29,2 Grad.

 

 

 Unser Lieblingsplatz in der Pfalz: Gau-Algesheim

 

Mittwoch, 8. August 2012

Die Tage in Gau-Algesheim waren wie immer schön. Radtouren nach Bingen, Ockenheim und zwei Mal

nach Ingelheim waren dabei. Übrigens, Ockenheim baut zurzeit einen neuen Stellplatz. Damit bekommt

Gau-Algesheim Konkurrenz.  Morgen früh soll es nun weitergehen. Wir wollen nach Mainstockheim.

 

Donnerstag, d. 9. August 2012   212 km

Nun stehen wir aber in Bebra, mit etwas Warten haben wir sogar noch einen Platz am Wasser bekommen.


 

Gegen Mittag sind wir hier angekommen, die ersten 275 km sind wir ganz gut durchgekommen, doch

dann kurz vor dem Hattenbacher Dreieck liegt ein LKW kopfüber!

Alles dicht. Stau ohne Ende! In Bebra ist alles so wie immer. Hier stehen die, die hier immer stehn, da ha-

ben auch die drei Euro Stellplatzgebühr nichts genutzt!

 

Freitag, d. 10. August 12

Heute habe ich eine Radtour nach Rotenburg gemacht, 8,5 km immer an der Fulda entlang. Alleine, denn

Frauchen geht es nicht gut! Habe mir den neuen Stellplatz angesehen. Auf dem Platz stand u.a. ein Kolle-

ge aus Edewecht.  Aber auch die Kollegen aus Bremen, mit denen wir in Frankreich (Theix) zusammenge-

standen haben, waren auf dem Platz. Riesige Freude beim kleinen Hund, der mich wohl wiedererkennt.

 

Fischerfest in Bebra, immer ein tolles Erlebnis!


Montag, 13. August 2012

7 Uhr! War gerade baden! Spitzenmäßig. Nur die Mücken schwirren einem immer noch um die Ohren! 

Nun aber erst mal frühstücken. Gleich muss Sigrid zum Doc, Blut abzapfen. Ich werde den Tag langsam

angehen lassen.

 

Montag, 20 August

Das wars mit unserem Urlaub. Der Gesundheitszustand meines „Chefs“ hat sich verschlimmert. So beschlie-

ßen wir, den Weg nach Hause anzutreten. Über Kassel geht es bis nach Hofgeismar. Nur mal gucken,

wer hier so steht. Auch hier treffen wir Kollegen, die man kennt. Es geht weiter bis nach Rinteln. Dort

ist der Platz knüppeldicke voll.

Wir quetschen uns in die letzte Lücke und beschließen, dass wir erst am nächsten Morgen weiterfahren.

Bei einer ersten „Platzrunde“, die ich drehe, entdecke ich viele bekannte Kollegen. Super!

 

Di. 21. August. 2012

Hier endet unser diesjähriger Urlaub, der uns wieder mal viele neue Bekanntschaften gebracht, viele

„alte“ Freundschaften aufgefrischt hat und tolle Stellplätze beschert hat. Dann bis zum nächsten Jahr.

Wenn übrigens jemand Einzelheiten zu irgendwelchen Stellplätzen haben will, darf er sich bei mir melden.

 

3733 km

Stellplätze, die wir nur zum Ansehen angefahren haben:

Stellplatz in Port Manec`H , 5 Stellflächen 100 Meter vom Strand entfernt auf einem öffentlichen Park-

platz. Keine Ver- und Entsorgung.)

Stellplatz in 29920 Nevez, Am Stadion – Im Passe du Stade (Richtung Port Menec`H). Einfacher Stellplatz

für 10 Mobile. Entsorgung Kostenfrei, Wasser 4 Euro, kein Strom)

St. Georges sur Loire

200 Meter vom Stadtzentrum entfernt in der Rue de L`Abbaye (eine ruhige Seitenstraße).

10 Plätze kostenfrei, leicht abfallend, V+E kostenfrei,

Chalonnes sur Loire,

5 Stellplätze direkt am Loireufer, unmittelbar an der Brücke Rue Felix Faure/ D961

Stellplätze kostenfrei, V+E gegen über neben dem Tourist – Büro (vor dem Campingplatz) (Euro – Relais)

Les Ponts de Ce`

Stellplätze auf einem Großparkplatz am Ufer der Loire (Promenade Serge Juret)

Stellplätze kostenfrei, leicht geneigt, (V+E nur am Campingplatz – ca. 500 Meter entfernt)

La Chapelle-sur Loire

8 Stellplätze kostenlos auf Schotter, mit V+E (2,50 Euro)

Saint Michel-sur Loire

3 Stellplätze kostenlos auf Schotter, Entsorgen auf dem nahe liegenden Campingplatz

Lailly en Val

10 Stellplätze auf Schlacke, mit V+E Kostenlos

Meung sur Loire

Stellplätze etwas hängend, auf Schlacke, kostenfrei mit V+E