Herbst-Tour 2015

Es war wieder schön, wenn auch diesmal ganz anders! Gestartet sind wir Ende September (25.9.),

wir fuhren über Wardenburg, Ahlhorn bis nach Neuenkirchen-Vörden zu SAWIKO. Musste dort noch

einen Halter für meinen Fahrradträger tauschen. Dann ging es bis nach Hörstel am Dortmund-Ems-

Kanal. Dort blieben wir nur eine Nacht, genauso wie auch in Coesfeld, der zweiten Station.

Von hier aus starteten wir dann am nächsten Tag in Richtung Koblenz und landeten auf einem

absolut tollen und ruhigen Stellplatz an der Pastor-Klein-Straße 9. Das hat uns gut gefallen und wir

wären auch gerne noch länger geblieben, wenn nicht die Arbeit gerufen hätte. Diese „Arbeit“

bestand aus einem Besuch bei Karin und Helmuth Nöfer im Mörsdorf. Für Nichteingeweihte: das

ist die www.gasfachfrau.de ! Ich benötigte einen Gasfilter. Gleichzeitig durften den Beiden zum

Einzug in ihr neues Heim gratulieren.

So wollten wir nicht lange stören und begaben uns auf die letzte Strecke bis zu unserem

„Urlaubsort N° 1“ Gau-Algesheim. Radtouren nach Ingelheim, nach Bingen, nach Bad Kreuznach

und, und, und stehen hier jeweils auf unserem „Muss-Programm“. Logischerweise sind die

täglichen Spaziergänge in den Ort und durch die Apfel-und Weinplantagen ganz einfach Pflicht.

So vergingen die ersten zwei Wochen Aufenthalt bis zum jährlichen Weinfest am 2. Oktober-

Wochenende mit vielen „Fach“-Gesprächen mit den Kollegen. Am Montag nach dem Weinfest

sollte es dann für uns weitergehen mit der Tour. Über Worms im wunderschönen Gitterkäfig

fuhren wir bis nach Germersheim. Dort allerdings stand der Platz voll bis zum Anschlag. Also

fuhren wir weiter bis nach Karlsruhe. In Maxau direkt an der Rheinbrücke fanden wir am Abend

den Stellplatz leer und blieben dort. Naja, 3 Stunden Schlaf in der Nacht waren schon drin!!!

So saßen wir am nächsten Morgen schon früh hinter dem Lenkrad und verließen den ungastlichen

Platz. Es lohnt sich nicht, diesen Platz anzufahren!

Rauf auf die Autobahn, auf der Gegenseite in Richtung Karlsruhe Stau ohne Ende. Wir dagegen

hatten freie Fahrt, doch nur bis zur Abfahrt Bruchsal. Also runter auf die B 35 und weiter ganz

einfach treiben lassen durch die Lande. Gegen Mittag erreichten wir den Stellplatz in Maulbronn,

den aber mehr aus Zufall, denn wir suchten einen Platz zum Mittagessen. Wohnmobil-Piktogramme

an der Zufahrt zur Stadt. Denen folgten wir und erreichten einen kleinen, aber feinen Stellplatz.

Angekündigt für 8 Mobile passen allerdings allerhöchstens 6 Mobile auf den Platz, denn die einge-

zeichneten Plätze taugen allerhöchsten für eine Pkw-Breite! Leider! Der Platz und Ort bieten aber

alles, was das Herz begehrt.

Das Schönste aber ist hier wohl die größte vollkommen erhaltene Klosteranlage im Norden

Europas! Ganz einfach sehenswert!

Nach 2 Tagen brachen wir hier aber ab, weil das Wetter nicht mehr mitspielte. Regen, eiskalt

und das komplette Tag wolkenverhangen. Das ist nichts für uns. Den Stellplatz in Lauffen am

Neckar kennen wir vom Sommer her. Schön! Aber nun nach den Regentagen ist das hier ein

Matschloch. So starten wir wieder und fahren über die A 6 bis nach Sinsheim. Toller neuer

Stellplatz am Schwimmbad. Ich sammle allerdings nur meine Infos über den Platz und weiter

geht’s. Hockenheim und Speyer und schon sind wir wieder auf der linken Rheinseite. Das

Wetter ist toll und so beschließen wir, es nochmals in Germersheim zu versuchen. Es sind Plätze

frei, so bleiben wir, wenn auch nur für eine Nacht! Nach einer ruhigen Nacht starten wir am

nächsten Morgen wieder mal in Richtung…. Gau- Algesheim!

Da sind wir wieder und die Kollegen, die immer noch auf dem Platz sind, staunen nur! Ab nun

folgt unsere Urlaub Teil 2! Nochmals zwei Wochen bleiben wir, doch dann wird es Zeit, aufzu-

brechen. Wir starten durch bis ins Saarland und kommen nach Weiskirchen.

Null. Nicht mal ein einziger Kollege hier. Was bedeutet das? Abfahrt in Richtung Trier! Bild vom

Stellplatz und weiter bis nach Wasserbillig, tanken. Starten und weiter geht’s bis nach Belgien.

Ich habe einen Termin bei Heintje, heute auch als Hein Simons bekannt. Will mir seinen

Pferdehof ansehen, doch vorher geht’s noch über Malmedy. Ich will mir unbedingt den

Stellplatz ansehen. Gut!

Nach diesem „Fahr“-Tag stehen wir am Abend in Waldfeucht. Übernachtung super, dann

geht’s weiter nach Brüggen. Tatsächlich bekommen wir noch einen schönen Platz.

Nach drei Tagen starten wir wieder und nehmen mehrere Stellplätze mit, auf denen ich noch

Bilder für meine Homepage machen muss. Straelen, Geldern, Kevelaer und Kalkar, dann stehen

wir am Mittag in Rees. Auch hier haben wir Glück und bekommen einen trockenen Platz! Hier

unternehme ich selbstverständlich auch meine Radtouren, zwei Mal bis nach Xanten!

Nach 4 Tagen ist auch hier Schluss. Wir wollen nach Rhede. Dort allerdings ist ein Zirkus

aufgebaut. Nach nur einem Blick in Richtung Chef 1 starten wir nach Coesfeld. Super!

Dort stehen wir jetzt den zweiten Tag bei herrlichem Sonnenschein, aber nachts schon richtig

kalt (1 Grad +). Habe heute eine Radtour rund um die Stadt gemacht, dabei viel Neues ent-

decken können. So ganz nebenbei mit Chef 1 einkaufen und anschließend beim Italiener am

Markt Kaffee trinken! Unmittelbar neben dem Stellplatz direkt am Schulzentrum sind in einer

Turnhalle Flüchtlinge und Asylanten eingezogen. Habe denen beim Fußballspielen zugeguckt

und mir meine (eigenen) Gedanken gemacht.

Heute nun sitze ich wieder hinterm Lenkrad. Es geht über Darfeld, etwa 12 km nördlich von

Coesfeld. Dort steht nur ein Kollege. Ich finde den Platz nicht schlecht, nur jetzt in der kalten

Herbstzeit macht auch dieser Platz einen „kalten“ Eindruck.

Weiter geht’s nach Burgsteinfurt, ein Bild für meine Website machen. Und schon fahren wir

weiter nach Hörstel, einem Ortsteil von Riesenbeck am Dortmund-Ems-Kanal. Hier ist es schön!

Das Wetter stimmt und so mache ich eine Radtour nach Ibbenbüren. Hätte ich mir das nur

früher überlegt, denn die Fahrt über die Hügelkette bleibt mir ganz schön in den Beinen stecken.

Aber….ich schaffe es! Ich suche einen Baumarkt, den ich auch schnell finde. Dann geht’s retour,

allerdings über eine andere Strecke.

Zwei Tage, dann ist auch dieser Aufenthalt vorbei. Über Ibbenbüren (immer noch Matschloch!)

fahren wir bis nach Ankum, den neuen Stellplatz angucken. Den habe ich vor ca. eineinhalb

Jahren mit „angeschoben“. Es ist toll geworden. Doch dann geht’s zur letzten Station nach

Diepholz. Als wir zum Platz kommen, ist der wie leergefegt. Dann komme ich mit einem Mitarbeiter

des städtischen Bauhofes ins Gespräch. Ein Riesen – Zirkus habe dort auf dem Platz gestanden,

erzählte er. Dementsprechend sah der Platz auch aus. Tiefe Fahrspuren, und alles wie umgepflügt.

Wir bleiben dort, zwei Tage lang, Mittag beim Metzger, lecker, 5 Euro! Eine Radtour rund um die

Stadt, man entdeckt immer etwas Neues!

So starten wir am Freitagmorgen bis nach Barnstorf, den Stellplatz angucken. Ein Kollege steht dort.

Wir fahren weiter, schaffen die letzte Strecke bis nach Hause, wo wir gegen Mittag eintreffen.

6 Wochen-Tour, davon eineinhalb Tage Regen und Nieselregen- wenn Engel auf Reisen gehen!